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MAA - Bedeutungsvolle Pause.
Der Raum zwischen den Gedanken.

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Gründungsdatum 2006 in Oberhausen

Seit dem  01.12.2019 auf dem Sternbuschweg in Duisburg

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Was Sie über die Atmung wissen sollten!

Vorteile einer ruhigen und reduzierten Atmung.

Wenn ein Yogastudent die Sauerstoffversorgung von Gehirn, Herz, und anderen Körperzellen erhöhen will, sollte er oder sie lernen, wie man langsamer und weniger atmet.

Die alten Yogaweisen haben erkannt, dass Wesen die hektisch atmen, früher sterben als die, die ruhig und langsam atmen.

Deshalb gilt für alle die sich mit Yoga befassen möchten, die gezielte Unterweisung des Pranayamas (Atemkontrolle). Und darum geht es in traditionellem Yoga: den Atem anzuhalten oder das Zurückhalten der Atmung, damit man langfristig eine sehr langsame und leichte Atemweise etabliert. So gewöhnt der Körper sich daran, wenig zu atmen und hat permanent mehr Sauerstoff / O2 in den Zellen.

CO2 hat einen starken beruhigenden Effekt auf die exzessive Erregbarkeit der Gehirnregionen, die für das Denken verantwortlich sind. Was wiederum zu positiven Effekten der Psyche führt wie, Akzeptanz, Dankbarkeit, Ruhe, Fassung, Gleichmut und Objektivität.

Hatha Yoga Pradipika (15.Jh.) 28.Die Atmung ist beruhigt, wenn der Geisteszustand stabil und ruhig wird.

Die Gheranda Samhita (15.-17.Jh.) 7.Wo auch immer der Yogi sich befindet, was auch immer er tut, er sollte immer die Zunge am Gaumen haben und den Atmen anhalten. Dies ist Nabhomudra, der Zerstörer von Krankheiten für den Yogi.

Die Sutras des Patanjali (2.-4.Jh.v.Chr.) „Pranayama sind die wichtigsten Atemübungen im Yoga. Dies ist der Stillstand (kontrollierte Atmung) der Bewegung von Ein- und Ausatmung.“

Quelle: Yoga, die Geheimnisse liegen in der reduzierten Atmung. Dr.Artour Rakhimov mit Volker Schmitz. 2012; Breath Atem von James Nestor 2021

 

Nachteile einer Überatmung (Hyperventilation)

Durch mehr oder überatmen, sinkt der CO2-Gehalt im arteriellen Blut, die Blutgefäße verengen sich und die vitalen Organe wie Gehirn, Herz, Nieren, Leber, Magen, Milz, Dickdarm etc. werden mit weniger Blut versorgt.

Die Effekte des Überatmens sind verschieden. Es gibt einige individuelle Kurzzeiteffekte, und zahlreiche Langzeiteffekte, die mit chronische Krankheiten in Verbindung stehen.

Eine Hypokapnie, sprich CO2-Mangel führt zur Konstriktion (Verengung) der Blutgefäße und dies reduziert die Blutversorgung zu den vitalen Organen. Zusätzlich entsteht durch die Verengung eine Verringerung des Sauerstoffs O2-Gehaltes in den Zellen. Was wiederum zu einer verstärkten Entzündlichkeit den Genesungsprozess erschwert. Mit anderen Worten fördert die Zellhypoxie (Sauerstoffmangel in den Zellen) chronische Entzündungen, die die Grundlage sind für zahllose Krankheiten.

Durch ein CO2-Mangel im Blut kann es zu verschiedenen Effekten kommen, wie: Angst, Panik, leichte Erregbarkeit, Gewalt und Feindseligkeit. Auch wurde in einer Studie (1953 Brown) bestätigt: Muskeln und Nervenzellen werden durch Hyperventilation abnormal sensitiv oder irritiert.

Wenn man also an Asthma, chronischer Bronchitis, oder Mukoviszidose leidet, dann ist CO2 der Schlüsselfaktor, der einem hilft die Bronchokonstriktion (Verengung der Bronchien) zu verhindern und die Sauerstoffversorgung zu erhöhen.

Einige Krankheiten die durch Überatmen entstehen können

Alzheimer, Asthmabronchiale, Akne und verwandte Hautprobleme, Autoimmunkrankheiten, allergische Reaktionen, Morbus Crohn, COPD, Insulinresistenz, Reizdarmsyndrom, Lupus, Parkinson, Sarkoidose, Schlafapnoe, Colitis. Falsche Atmung schränkt mit der Zeit den Bewegungsspielraum des Zwerchfells und die Lungenkapazität ein und führt zu der typischen Haltung derjenigen, die an Emphysem, Asthma oder anderen Lungenkrankheiten leiden – hochgezogene Schultern, herausgedrückte Brust und vorgestreckter Hals.

A Guide to Health (1921)
Mahatma Ghandi (1869-1948)

Unwissenheit ist eine der Hauptursachen von Krankheit.

Unsere Unkenntnis der grundlegendsten Gesundheitsgesetze führt uns dazu, falsche Heilmittel anzuwenden oder uns in die Hände der schlimmsten Quacksalber zu begeben.

Nichts ist so eng mit uns verbunden wie der Körper, aber es gibt auch nichts, worüber wir so wenig wissen oder was uns so gleichgültig ist.

Es ist die Pflicht eines jeden von uns, diese Gleichgültigkeit zu überwinden. Jeder sollte es als seine Pflicht ansehen, etwas über die grundlegenden Fakten seines Körpers zu wissen.

Diese Art von Unterricht sollte in unseren Schulen tatsächlich verpflichtend sein.

Wenn wir uns die Tiefe unserer Unwissenheit in solchen Angelegenheiten vor Augen führen, müssen wir in der Tat beschämt den Kopf senken.

Zu behaupten, dass man vom Durchschnittsmenschen nicht erwarten kann, diese Dinge zu wissen, ist einfach absurd.

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